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Kickers nicht super, aber gut

8. März 2010 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Offenbach ‐ Als Wolfgang Wolf, Trainer der Offenbacher Kickers, nach dem 4:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen II in die Kabine stapfte, überschüttete ihn ein jubelnder Fan von der Stehtribüne hinter dem Bieberer Tor mit großem Lob. Von Holger Appel

Er rief ihm hinterher: „Trainer - das war echt super.“ Er traf damit aber nicht vollständig die Meinung von Wolf: „Super“, erwiderte der 52 Jahre alte OFC-Trainer, „ist zwar noch etwas anderes. Aber gut war es schon.“

Gut bei den Kickers war vollem die Abwehrarbeit gegen den technisch starken Bremer Bundesliga-Nachwuchs und die Effektivität im Angriff. Die Kickers ließen in den 90 Minuten gerade einmal drei Schüsse auf das eigene Tor zu. In der Offensive nutzten sie von sieben Chancen immerhin vier - eine gute Quote. „Wir standen hinten gut und waren vorn eiskalt“, fasste Alexander Huber, der rechte Verteidiger, den elften Saisonsieg zusammen. „Unsere Chancenverwertung war super, und hinten haben wir fast gar nicht zugelassen. Es ist inzwischen schwer, gegen uns ein Tor zu erzielen. Mit dieser Entwicklung kann man schon sehr zufrieden sein“, ergänzte Linksverteidiger Nils Teixeira und hofft für das nächste Heimspiel am Samstag, 14.00 Uhr, gegen Jahn Regensburg auf den nächsten Sieg ohne Gegentor.

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Kaum Chancen auf dem Acker

1. März 2010 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Braunschweig ‐ Die Abstimmung der Zuschauer war eindeutig. Ab der 80. Minute verließen sie in Scharen das Stadion, obwohl es noch 0:0 stand. Mit dem Schlusspfiff gab es Pfiffe. Von Jochen Koch

Das torlose Unentschieden zwischen Eintracht Braunschweig und Kickers Offenbach war „kein schönes Spiel“, konstatierte Wolfgang Wolf. „Es war ein richtiges 0:0“, machte OFC-Sportmanager Andreas Möller klar, dass keine Mannschaft ein Tor verdient hatte. Beide Teams hatten je eine gute und eine halbe Chance.

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Glücklicher Sieg als Medizin

22. Februar 2010 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Offenbach ‐ Glück - oder einfach nur der Effekt des neuen Besens, der gut kehrt? Es ist schon manchmal verwunderlich, was ein Trainerwechsel alles bewirken kann. Von Christian Düncher

Da gewinnen die zuvor sieben Mal in Folge sieglosen Offenbacher Kickers im ersten Punktspiel unter der Regie von Wolfgang Wolf gleich mit 3:0 (2:0) gegen Wacker Burghausen, treffen auf einmal wieder nach Standardsituationen und leiten plötzlich mehr Tore über die linke als über die sonst dominierende rechte Seite ein.

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Neuer Kickers-Trainer: Wolfgang Wolf

9. Februar 2010 von timo in der Kategorie Rund um de Bersch

Aus der Offenbach Post:
Offenbach- Wolfgang Wolf ist neuer Trainer der Offenbacher Kickers. Nach Informationen der Offenbach-Post wird der 52-jährige Fußball-Lehrer heute auf einer Pressekonferenz vom Tabellenvierten der 3. Liga vorgestellt. Von Jochen Koch

Wolfgang Wolf tritt die Nachfolge von Steffen Menze an, der nach nur 123 Tagen und zuletzt sieben Spielen ohne Sieg am Sonntag entlassen worden war. Wolf arbeitete zuletzt bei Skoda Xanthi, verließ den griechischen Erstligisten aber im September 2009 nach nur zweimonatiger Amtszeit aus persönlichen Gründen. In Deutschland war Wolf Trainer bei den Erstligisten 1. FC Kaiserlautern, 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg. Im Jahr 2007 wollten die Kickers Wolf schon einmal als Nachfolger von Wolfgang Frank verpflichten.

Damals sagte der 241-fache Bundesligaspieler aber aus finanziellen Gründen ab. Wolfgang Wolf wird am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft der Offenbacher Kickers trainieren. Das nächste Spiel bestreiten der OFC am Samstag bei Holstein Kiel.

„Wir sind im Mittelmaß“

8. Februar 2010 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Offenbach ‐ Geschichte wiederholt sich auf dem Bieberer Berg. 2009 verpatzten die Offenbacher Kickers in den ersten beiden Spielen mit zwei Niederlagen ihre Aufstiegsambitionen. 2010 ist der Aufstieg in die 2. Liga wieder in weiter Ferne, weil die Mannschaft erneut die ersten zwei Spiele kläglich verloren hat. Von Jochen Koch

0:1 in Osnabrück und gestern daheim 1:2 gegen eine Notelf von Borussia Dortmund II, das auf zehn verletzte, gesperrte oder bei Profis und U19-Nationalmannschaft benötigte Stammspieler verzichten musste.

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„Nummer eins am Main bleiben wir“

4. Januar 2010 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Frankfurt ‐ Die Offenbacher Kickers verpassten gestern Abend beim Hallenfußball-Turnier um den Hessen Cup in der Frankfurter Ballsporthalle zwar die Titelverteidigung, dennoch sangen die Fans „Die Nummer eins am Main sind wir“. In der Vorrunde hatten die Kickers die Frankfurter Eintracht mit 4:1 geschlagen, und im Spiel um Platz drei besiegten sie den FSV Frankfurt mit 3:1. „Wir haben das große Derby und das kleine Derby gewonnen - das war ein gutes Turnier für uns“, war Stürmer Ugur Albayrak nicht enttäuscht. Das Turnier gewann Zweitligist FC St. Pauli durch einen 2:0-Finalsieg über den Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld. Von Holger Appel

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Die Pause ist dringend nötig

21. Dezember 2009 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Offenbach ‐ Es waren nicht nur die sibirischen Temperaturen (minus elf Grad), die am Freitagabend die meisten der 6743 Zuschauer auf dem Bieberer Berg zum Frösteln brachten, sondern auch die Angst, mit einem Negativerlebnis in die Winterpause zu gehen. Von Jochen Koch

Als es nach 90 enttäuschenden Minuten für die Offenbacher Kickers immerhin zu einem 0:0 gegen starke Erfurter reichte, waren sich fast alle Beteiligten bei der Bewertung einig. „Das war ein glücklicher Punkt für uns, wir hätten durchaus verlieren können. Ich bin froh, dass wir jetzt Pause haben. Da können wir uns neu sortieren, neu ordnen“, sagte Präsident Dieter Müller.

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Kickers geht die Luft aus

14. Dezember 2009 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Aue ‐ In die Halbzeitpause sind die Offenbacher Kickers am Samstag als Spitzenreiter der 3. Liga gegangen. 2:0-Führung in Aue. Die Mannschaft spielte gut, dominierte den Angstgegner. Es folgte eine unfassbare zweite Halbzeit. Nach vier Gegentoren in 45 Minuten schlichen die Offenbacher als Tabellenvierter vom Feld. Von Jochen Koch

Im fünften Spiel die fünfte Niederlage in Aue, ein weiteres Defensivdebakel. Neun Tore haben die Kickers in den letzten vier Spielen geschossen. Das reichte aber nur zu zwei Punkten, weil die einstmals beste Abwehr der Liga amateurhaft spielt und in diesen Spielen zwölf Tore kassierte.

„Wir haben uns wie eine Schülermannschaft verhalten“, hielt Sportmanager Andreas Möller Frust und Wut mühsam unter Kontrolle. „In solchen Spielen können Helden geboren werden“, hatte Möller vor der Reise ins Erzgebirge auf das Ende der Negativserie gehofft. Stattdessen hat sich die Krise nach nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen dramatisch zugespitzt. „Anfängerhafte Fehler“ schimpfte Steffen Menze, dessen Geduld mit seiner Abwehr zu Ende ist. Nach zwei weiteren individuellen Fehlern von Martin Hysky wechselte er seinen Kapitän aus. Ein klares Zeichen, wen der Trainer als Hauptverantwortlichen für das Desaster der letzten Wochen sieht.

Der OFC hatte in den ersten 45 Minuten den Eindruck erweckt, als sei die Krise überwunden. Nach der glücklichen Führung durch ein Eigentor von Glasner (3.), demonstrierten die Gäste mit einem herrlich herausgespielten 2:0 durch Stefan Zinnow ihre Offensivqualitäten. 2:0-Führung, Gegner unter Kontrolle - das müsste reichen. Wenn da nicht die Halbzeitpause wäre.

Da müssen sich beim OFC mysteriöse Dinge abspielen. Zum dritten Mal hintereinander hat der OFC nach der Pause eine Führung verspielt. 2:1 gegen Sandhausen - Endergebnis 3:3. 1:0 gegen Bayern München, am Ende 1:2. 2:0 gegen Aus, Endergebnis 2:4. Torverhältnis dieser Spiele vor der Pause: 5:1. Nach der Pause: 1:8. Geht dem OFC die Luft aus? „Nein, an der Kondition liegt es nicht“, widerspricht Menze. „Wir scheißen uns nach der Pause in die Hose“, sieht Alexander Huber mehr ein Problem mit der Einstellung und Konzentration.

Auffallend ist, dass die Mannschaft seit dem Sprung auf Platz eins schwächelt. Gleichzeitig begannen Diskussionen um den Aufstieg, Zukunftsplanungen und die ersten Vertragsgespräche mit ausgewählten Spielern. „Die ganze Zukunftsrederei geht mir auf den Keks. Alle sollen sich auf das hier und heute konzentrieren“, deutet Menze an, dass die Konzentration gelitten haben könnte.

In der Halbzeitpause hatte der Trainer noch eindringlich davor gewarnt, sich nicht auskontern zu lassen. Und was passiert? Schon nach zwei Minuten kassieren die Offenbacher nach einem eigenen Eckball (!) einen Konter und lassen einen Auer ab der Mittellinie frei aufs Tor zurennen - 1:2. Ab diesem Zeitpunkt war jegliche Moral und Ordnung dahin. „Unfassbar“, grollte Torwart Wulnikowski mit der Nachlässigkeit seiner Vorderleute, die auch bei den Toren Nummer drei (Hysky) und vier (Pospischil) patzten und Glück hatten, dass Braham einen Elfmeter (Kopilas an Braham) nur an die Latte schoss. Es gab zwar noch zwei klare Chancen durch David Ulm, doch dass ein Freistoß beim Stand von 3:2 am Pfosten landete, passte ins Bild der zweiten Halbzeit.

„Zeigen, dass wir Eier haben.“

Die Kickers müssen viel aufarbeiten und noch einmal alle Kräfte bündeln, um im letzten Spiel vor der Winterpause am Freitag gegen Rot-Weiß Erfurt einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss 2009 hinzubekommen. Dass man bei einem Sieg auf einem Aufstiegsplatz überwintern würde, ist zunächst zweitrangig. „Nur drei Punkte zählen“, sagt Marko Kopilas. Und Robert Wulnikowski verspricht in bester Torwart-Manier wie einst Oliver Kahn: „Wir müssen jetzt zeigen, dass wir Eier haben.“

„Wir sind selbst schuld“

7. Dezember 2009 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
München ‐ Als Andreas Möller um 15.08 Uhr im Laufschritt aus dem Grünwalder-Stadion hastete, führte seine Mannschaft 1:0 gegen die U23 des FC Bayern München und stand kurz vor der Herbstmeisterschaft. Von Jochen Koch

Weil der Sportmanager der Offenbacher Kickers auf der Autobahn zu seiner hochschwangeren Frau raste, bei der die Wehen eingesetzt hatten, blieb ihm der OFC-Absturz erspart. In den letzten 25 Spielminuten verspielten die Kickers Führung und Herbstmeisterschaft. Das 1:1, das Sene für die Münchner Bayern erzielte (64. Minute), hätte noch für die Vorrunden-Krönung gereicht. Doch mit dem 2:1 durch Yilmaz (76.) und dem späten Ingolstädter Siegtreffer (89.) in Sandhausen fielen die Kickers nach fünf Spieltagen an der Spitze auf Platz zwei zurück.

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Vorne Spektakel, hinten Debakel

30. November 2009 von timo in der Kategorie Nach dem Spiel

Aus der Offenbach Post:
Offenbach ‐ 3:3 beim SV Wiesbaden, 3:3 gegen den SV Sandhausen. Zwei identische Ergebnisse für die Offenbacher Kickers, aber zwei völlig unterschiedliche Bewertungen. Von Jochen Koch

Das 3:3 in Wiesbaden wurde als Erfolg, nach dem 1:3-Rückstand als moralischer Sieg gefeiert. „Wir sind ein würdiger Tabellenführer“, meinte Stefan Zinnow vor einer Woche. Das 3:3 gegen den SV Sandhausen werteten die Offenbacher Spieler nach dem späten Ausgleichstreffer in der 87. Minute wie eine Niederlage, sehen den angestrebten Aufstieg in Gefahr. „So reicht es nicht“, meinte Stefan Zinnow. Das Paradoxe: Obwohl der Spitzenreiter nur zwei Punkte aus den letzten zwei Spielen holte, wurde der Vorsprung auf den Tabellenzweiten sogar um einen Zähler ausgebaut.

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